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Prolog - Das Verderben - Obscuritas

Es war einer der ruhigen Tage in Alicante, Scilence schrieb wie gewöhnlich an den Missionsprotokollen, Glory und Grace urteilten über das Aussehen anderer, Faith beschäftigte sich mit ihren Hausaufgaben und Envy und Pride trainierten. Der Himmel in Alicante hatte ein kräftiges strahlendes blau und der Wind war angenehm mild.

Es waren zwei Tage vor dem 25. Mai und bald würden die Prüfungen für die Neuzugänge der Schattenjäger beginnen. Die Tage davor waren meistens ruhig, die Neulinge bereiteten sich vor und der Rest genoss seinen Urlaub oder Unterhielt sich mit den Schaulustigen aus den anderen Teilen der Dimension. Selbst auf der Dunklen Seite schien man sich heute dazu entschieden zu haben, einfach mal Ruhe zu geben und den Frieden zu genießen, die ständige Angst vor neuen Kriegen zu vergessen und der Zeit ihren lauf zulassen.

„Envy, Pride, könnt ihr das bitte unterlassen währen ich am Arbeiten bin?“ Scilence kräftige Stimme donnerte über die kleine Fläche und zog alle Aufmerksamkeit auf sich. Sofort hörten die beiden kämpfenden auf und schauten entschuldigend zu ihrer Captain herüber.

„Tut uns leid Sci.“ Pride schob ihr Katana vorsichtig zurück in seine Scheide und ließ sich im Staubigen Sand nieder. Envy sammelte ihre Chakrems auf und stellte zufrieden fest, das Pride wenigstens von einem gestreift worden war.

„Du wirst besser Pride, aber immer noch nicht gut genug.“ Grinste sie und hielt ihr das blutige Chakrem unter die Nase. Pride blickte auf das Chakrem und suchte dann nach der Wunde, da war keine.

„Das ist nicht mein Blut Envy.“ Stellte sie zufrieden fest und zeigte ihr ihre markelose Haut. Irritiert wanderte Envys Blick über die freie Fläche, aber außer ihnen war keiner zu sehen.

„Verstehe ich nicht…“ murmelte sie und wischte das Blut vom Chakrem, dann steckte sie es ein und ließ sich neben Faith nieder, die grade an ihren Physik Hausaufgaben verzweifelte.

„Das Mrs. Hawk uns auch immer so komplizierte Sachen beibringen muss.“ Wütend verschloss sie ihren Füller mit der Füllerkappe und warf ihn in ihre Tasche, gefolgt von Buch und Heft.

„Faith, mach gefälligst deine Hausaufgaben, sonst wird nie was aus dir.“ Scilence blickte von ihrem Protokoll auf und versah Faith mit einem ihrer wütenden Blicke, doch Faith zuckte bloß die Schultern und brachte ihre Tasche in das kleine Wohnheim, das die sechs sich seit einem Jahr teilten. Scilence seufzte und wand sich wieder dem Protokoll zu, immer blieb die Drecksarbeit an ihr hänge, es wurde wirklich Zeit, dass sie sich eine Vize Captain suchte.

„Wenigstens macht die Dunkle Seite heute mal was man von ihr verlangt.“ Murmelte sie und versank dann wieder in ihren Gedanken.

 

++++++++

 

Im Zentrum der dunklen Seite herrschte derweil große Aufregung, eine neue Art von Dämon hatte sich über die Jahre hinweg im tiefen Inneren des Unterirdischen Königreichs entwickelt. Seine Fähigkeiten waren für viele unglaublich, aber sie waren wahr, der Dämon konnte seine Gestalt beliebig wechseln.

„Ich habe euch immer gesagt, eines Tages werden wir etwas haben, was wir gegen die Schattenjäger benutzen können.“ Donnerte die tiefe Stimme Regulus Caligos, dem Fürsten der Finsternis, über den großen dunklen Platz, seinen Worten folgte tosender Applaus.

„Dieser Dämon ist unsere Fahrkarte zur Macht.“ Eins schmieriges Lächeln zierte seine Lippen, wodurch seine schwarzen Zahnstümpfe zum Vorscheinen kamen. Ein weiteres mal ertönte tosender Applaus und das schwarze Ungetier stieg neben ihm auf die Bühne. Seine roten Augen schienen zu Glühen wie Feuer und seine Massigen Hufen brachten die Erde zum Beben. Obscuritas, das Dämonenpferd und der erste Gestaltenwandler unter den Dämonen. Innerhalb weniger Sekunden verzerrte sich die Massige Gestalt des schwarzen Riesen und zog sich zusammen, wurde immer kleiner und feingliedriger, bis von dem Schwarzen Ungetüm was dahinter steckte nichts mehr zu erahnen war. Vor den Dämonen stand nun ein normaler Mensch, unbedeutend und scheinbar ungefährlich, doch jeder kannte die Macht des Ungetüms, nur zu oft hatten sie sich in den letzten Tagen seine Technik des Stillen Todes vorführen lassen, die vielen Geiseln die sie dadurch ohne großen Aufwand hatten töten können hatten sie sowohl fasziniert wie auch verängstigt vor der Macht des Dämons.

„Mein Brüder und Schwestern.“ Die Stimme von Obscuritas klang wie die Zarte Melodie des Frühjahres und bezauberte seine Zuhörer auf der stelle, „Unsere Zeit ist endlich gekommen, bald werden wir die Herrscher über die drei Dimensionen sein.“ Ein engelsgleiches Lächeln erschien auf seinem Gesicht und die Dämonen auf dem großen Platz wurden von einer wilden Euphorie erfasst und bejubelten ihren Neuankömmling wie es eigentlich nur dem König der Dämonen gebührte. Nach dieser kurzen Vorstellung verschwand das zarte Wesen vom Podest und kehrte zurück in den Untergrund, wo es sich weiter für seine große Aufgabe rüstete, die Eroberung der drei Dimensionen und die Ausschaltung der Schattenjäger.

In zwei Tagen, am 25. Mai würde es den Kristallstern, das ewige Zeichen der Macht für die Schattenjäger, stehlen und sich damit in der Menschen Dimension verstecken. Die Aufruhe die es dadurch verursachte würden seine Kameraden nutzen und ihm Folgen oder in die Tote Dimension ausbrechen und dann würde ein kalter Krieg beginnen, den sie gewinnen würden.

7.5.09 22:39
 


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